Sommerteamcup STC 2022

Liebe Tischtennisfreunde,

die Saison 2021/2022 wurde wie im Vorjahr nach der Hinserie beendet und wie im Vorjahr wurde eine neue "Turnierform" der Sommerteamcup angeboten.

Für den STC konnten je Mannschaft bis zu 6 Spieler gemeldet werden, die Besonderheit bestand unter anderem darin, dass die Spieler nicht zwinged aus einem Verein stammen mussten.

Es gab insgesamt 3 Spielklassen (A, B, C), die gemäß TTR-Punkten begrenzt waren, so durften in Klasse C die ersten 3 Spieler maximal 4.200 TTR-Punkte in Summe erreichen, in Klasse B waren es 5.000 Punkte und die Klasse A begann ab 5.001 Punkten und war nach oben unbegrenzt.

Ursprünglich wollten wir mit insgesamt 4 Teams an den Start gehen, verletzungsbedingt musste ein Team der Spielklasse C zurückziehen.

Somit waren folgende Mannschaften am Start:

Klasse A = Team 1 - Die Spielverderber

Klasse B = Team 2 - Nur der RWE Ausrufezeichen

Klasse C = Team 4 - Die Pokalmaschinen

Es folgten eine Reihe von Spielen, welche ohne festen Terminplan von den Mannschaften selbst zu termieren waren.

Die besten Mannschaften jeder Gruppe konnten sich für das Bundesfinale in Saarbrücken qualifizieren.

Unsere Teams waren durchaus erfolgreich, am Ende erreichten wir einen 1. und zwei 2. Plätze! 

Das Bundesfinale war quasi "save" für das Team "Nur der RWE Ausrufezeichen", welches die Gruppenphase ohne Niederlage überstehen und mit 12:0 den überragenden Gruppensieg holte - man wollte gerade die Anleitung für den Siegertanz (Humpa) hochladen, damit die mitreisenden Fans vor Ort in Saarbrücken bei der Verabschiedung mittanzen konnten, da musste man erkennen, nicht nur überragendes Tischtennis war für die Teilnahme am Bundesfinale erforderlich, sondern auch eine schnelle Internetanbindung. Die Teilnehmerzahl am Bundesfinale ist je Leistungsklasse auf 24 Teams beschränkt, unser Team landete auf dem 25. Platz - das Bittere, es haben sich auch Teams qualifiziert, die keine weiße Weste hatten. Hier muss der Veranstalter dringend noch mal nachschärfen. Hin und wieder schaut das Team um Susi, André, Oli und Betty noch mal in den Spielkalender, ob ein anderes Team abgesagt hat, aktuell ist es noch nicht der Fall, es sind aber auch noch 2 Wochen bis zum Finale.

Team 4 war mit dem 2. Platz zufrieden und hatte keine großen Ambitionen gehegt um als Spieler nach Saarbrücken zu fahren, während die Spielverderber anders drauf waren. Für die Klasse A standen ebenfalls 24 Plätze zur Verfügung, es gab allerdings deutlich weniger Gruppen. So lauerten unsere Spielverderber auf die Gelegenheit, sich als Gruppenzweite noch zu qualifizieren.

Und das mit Erfolg! Die Spielverderber rund um Matthias, Stefan, Philipp, Marijo und Daniel (ein Daniel ist immer dabei) sind beim Bundesfinale am 1. Septemberwochenende dabei!

Mal schauen, wie es für unsere Teams weitergeht, wir werden berichten.

In diesem Sinne "Gut Schlunz"

Bezirkspokalfinale der Pokalmaschinen

03.04.2022 – Das Bezirkspokalfinale der 2. Kreisklassen

Die Pokalmaschinen hatten mal wieder einen Favoriten zu Gast – diesmal die Sportskameraden vom ASV Tönisheide.

Die Gäste sind ungeschlagener Meister der 3. Kreisklasse (Kreis Bergisches Land), werden den Aufstieg voraussichtlich nicht wahrnehmen können, weil Sie für die Umstellung von 4er auf 6er Mannschaften nicht genug Spieler zusammen bekommen.

Auch wenn wir eine Klasse höher spielen, so hatten unsere Gegner an den ersten beiden Brettern doch Spieler mit höheren TTR-Werten als wir, auf der 3. Position war es ziemlich ausgeglichen.

Dementsprechend waren wir (Sascha, Randy und Sebastian) wieder der Under-Dog.

Sollte sich der sensationelle Erfolg aus dem Halbfinale wiederholen lassen?

Schauen wir auf die Spiele:

Sascha gegen den 2er Vohwinkel, im ersten Satz lief es zunächst nicht rund und der Gegner zog mit deutlichem Vorsprung voran. Sascha kam noch mal ein wenig ran, dennoch ging der 1. Satz mit 11:8 an den Gast. Die Sätze 2 und 3 waren ebenfalls sehr eng und wurden mit jeweils 11:9 aufgeteilt. 2:1 Sätze für Vohwinkel. Im 4 Satz riskierte Sascha noch mal alles und wurde zwischenzeitlich dafür belohnt. 10:8 = 2 Satzbälle zum Ausgleich – es folgte ein langer Ballwechsel, der Gegner war gestellt und eigentlich war der Punkt zu unseren Gunsten abgeschlossen, wäre der Gast nicht noch an den Ball gekommen. Der Ball flog und flog und setzte an der Plattenkante zur Landung an. Den Nassen noch im Hinterkopf ging auch der nächste Punkt an den Gast. 10:10 – Sascha konnte noch 2x ausgleichen, den Satz- und somit Punktverlust allerdings nicht mehr verhindern.

Wie sah es bei Randy gegen den starken Einser aus? Satz 1 war gut umkämpft und ging mit 11:8 an Kosanovic, im 2. Satz hatte dieser keine Mühen mit Randys Noppenspiel und holte sich diesen mit 11:4. Jetzt musste Randy zeigen, ob er die Eier hat dieses Spiel zu drehen. Wenn auch knapp in der Verlängerung holte er sich den 3. Satz mit 13:11 – konnte er diese Leistung aufrechterhalten oder der Gegner noch eine Schüppe drauflegen? Leider ja, Randy konnte sein Spiel weiterspielen, aber Kosanovic machte nicht nur keine Fehler mehr, sondern traf auch noch überragend. Somit stand es nach den ersten beiden Einzeln 0:2 aus Sicht der Pokalmaschinen.

Jetzt stand Seb unter Druck, ein Sieg muss her. Rein vom TTR-Wert 1328 zu 1322 des Spieler Backes eine eindeutige Sache. Wer unseren Sport kennt, der weiß, dass 6 Punkte Differenz beim TTR-Wert nichts sind, somit konnten wir uns auf eine enge Kiste einstellen. Im ersten Satz tastete Seb sich langsam ins Spiel, während Backes versuchte mit seinen Vorhandknallern unsere Platten kaputt zu machen. Mit einer hohen Trefferquote holte sich der Gast zu 7 den ersten Satz.

Der zweite Satz war deutlich umkämpfter und Seb konnte mit Ruhe und Besonnenheit den Satz in der Verlängerung für sich entscheiden. Im dritten Satz variierte Seb das Spiel so gut, dass der Gegner viele Fehler machte und mit 11:7 verlor. Was auch immer seine Mannschaftskameraden ihm empfohlen haben, im vierten Satz saß fast jeder Ball mit 4:11 kann man schon von einem kleinen Untergang sprechen. Der 5. Satz sollte die Entscheidung bringen. Trifft Backes weiterhin 9 von 10 harten Bällen? Nach den ersten beiden Punkten machte fast den Anschein, doch dann semmelte er auch Elfmeter neben die Platte und Seb behielt die Geduld, drehte im richtigen Moment den Schläger und wechselte so den Schnitt und konnte seinen Gegner mit 11:8 bezwingen. Nur noch 1:2

Das wichtige Doppel stand auf dem Plan. Nach dem Riesenerfolg im Halbfinale rechneten sich Seb & Sascha durchaus Chancen aus. Sie traten gegen Kosanovic und Backes an. Im ersten Satz komplett unter die Räder gekommen, sollte es im zweiten Satz nicht viel besser laufen. Kosanovic machte keine Fehler und konnte fast jeden Ball angreifen, wir hatten nicht viel dagegen zu setzen, lediglich den 3.Satz verloren wir mit 9:11 etwas knapper. 1:3 – jede weitere Niederlage bedeutete die ungeliebte Silbermedaille!

Sascha gegen Kosanovic – im Doppel total chancenlos und ohne jegliches Ballgefühl, wollte Sascha es im Einzel besser machen. Gingen die Punkte zu Beginn des Satzes noch ausgeglichen hin und her, übernahm Kosanovic mit 6:4 die Führung und gab diese bis zum Satzende nicht mehr her. Der zweite Satz lief etwas besser, Sascha konnte sich einen Satzball erkämpfen, der jedoch, wie im ersten Spiel mit einem tödlichen Nassen abgewehrt wurde. Dann erspielte er sich noch einen 2. Satzball, konnte diesen aber ebenfalls nicht nach Hause bringen und somit stand es schon 0:2 nach Sätzen. Im 3. Satz spielte Kosanovic nahezu perfekt, Sascha leider nicht, somit ging auch dieser Satz nach Tönisheide!

Ende und Aus - der Traum vom Bezirksligapokal war alptraumartig ausgeträumt.

An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch an die verdienten Gewinner aus Tönisheide!

Ein Finale zu verlieren ist ziemlich bitter und so manches Team wäre auseinandergebrochen und hätte die Köpfe an den Nagel oder die Schläger in den Sand gesteckt – nicht aber unsere Pokalmaschinen.

Ab dem 01.05.2022 kämpfen die Pokalmaschinen ergänzt um Alex Stalp und Shivam Chug beim DTTB Sommer-Team-Cup gegen andere Mannschaften aus der Republik. Und damit wir nicht so allein sind, hat sich mit Nicholas, Andre, Christian und Holger ein zweites Team für diesen Wettbewerb gefunden. Als Neulinge haben sie sich noch keinen ruhmreichen Namen gemacht gehen als TTV DSJ Stoppenberg an den Start.

Wer weiß, vielleicht treffen die beiden Teams im September beim Bundesfinale in Saarbrücken aufeinander?

Bis zu den nächsten Zeilen über die Pokalmaschinen – Gut Schlunz!

x (x)

Die Pokalmaschinen sind nicht zu bremsen

Am 20.03.2022 war es soweit, das 2. Kreisklasse Bezirkspokal Halbfinale stand auf dem Terminplan.

Sonntags 14.00 Uhr in eigener Halle (TH: Peter-Ustinov-Halle - für manche von uns auch einfach „unsere andere Halle“) sollten die Pokalmaschinen gegen die favorisierten Hochneukirchener antreten.

Anhand der bisherigen Spiele und TTR-Punkteverteilung waren die Rollen klar verteilt, wir waren der klare „Underdog“, aber im Pokal ist bekanntlich alles möglich.

Für die Pokalmaschinen gab es seit dem Auftakt-Match, zu dem wir noch Unterstützung von Holger Christoph hatten, keine Veränderung mehr im Team. Wir traten an mit Sascha, Randy und Seb, lediglich nach den letzten beiden Doppelniederlagen haben wir über eine alternative Besetzung nachgedacht.

Pünktlich, bevor die eigene Mannschaft komplett war, standen die Gegner aus der Nähe von Mönchengladbach bereits in der Halle. Vielen Dank an Dirk, der nicht nur die Halle aufgeschlossen, sondern auch beim Aufbau geholfen hat.

Nach entspannter Einspielphase – 30 Minuten können bei einem 3-er Team echt lang werden – konnten wir pünktlich um 14.00 Uhr starten.

Sascha startete gegen den gut 100 TTR-Punkte stärkeren M. Coumans und konnte den ersten Satz klar mit 11:2 holen, den zweiten Satz gestaltete er mit 12:10 schon etwas knapper. Wer Sascha kennt, der weiß, noch ist nichts entschieden. Somit ging der dritte Satz erstmal an den Gast. Wer sich nun schon auf ein Fünf-Satz-Match eingestellt hatte, der wurde enttäuscht, scheinbar hat auch schon im Einzel der Pokal eigene Gesetze, jedenfalls nicht der vierte Satz mit 11:8 an uns – der Ehrenpunkt war geschafft.

An der anderen Platte versuchte Randy sein Glück, allerdings hatte der gegen den Einser Manuel Abel mit gut 1.500 TTR-Punkten, nicht unbedingt 2.KK-Qualität, mit 0:3 das Nachsehen.

Zwischenstand nach den ersten beiden Einzeln: 1:1

Mit ausgeglichenem Punktestand konnte Seb relativ entspannt in sein erstes Einzel starten, nachdem der Spieler Klöckner im ersten Satz mit der grünen Noppe nicht klarkam, ging der Satz souverän an Seb. Im 2. Satz spielte der Gegner etwas cleverer und drängte Seb häufig in die Offensive, leider sollten die Attacken nicht belohnt werden.

So dass der zweite Satz am Ende knapp mit 9:11 verloren wurde. Der dritte Satz verlief ähnlich, Klöckner hatte sich absolut auf die Noppen eingestellt und den Ball ohne viel Firlefanz im Spiel gehalten. Auch dieser Satz endete 9:11 – sollte dieser Punkt nach dem starken ersten Satz an den Gegner gehen?

Hätte Seb so weitergespielt, wäre es wahrscheinlich so gekommen. Aber, eine der großen Stärken von Seb, ist nicht nur die Ausdauer den Ball gefühlt tausendmal im Spiel zu halten, er kann auch den Schläger drehen und den Schnitt variieren. Mit dieser Änderung im Spielverlauf konnten leichte Fehler des Gegners erzwungen und die Entscheidung in den fünften Satz verschoben werden. Zum Start hatte Klöckner zwei Mal mit unfischbaren Nassen Glück und konnte 2:0 in Führung gehen, davon unbeirrt holte sich Seb die nächsten 11 Punkte in Folge und bescherte uns das 2:1 Zwischenergebnis.  

Jetzt ging das neuformierte und uneingespielte Doppel Seb & Sascha an den Start, die Gäste wollten nichts anbrennen lassen und schickten mit Abel und Coumans ihre stärksten Recken ins Duell.

In den ersten beiden Sätzen waren die Gegner nicht zu beneiden, auch wenn Sie den einen oder anderen Ball trafen, unsere beiden Strategen konnten fast immer noch einen draufsetzen. Die 2:0 Satzführung sollte nach Hause gebracht werden, etwas Risiko raus, dafür mehr Sicherheit rein – dieser Spielsystemwechsel sorgte vor allem bei Abel für viele starke Punkte und bei Sascha für viele leichte Fehler und somit insgesamt zum deutlichen Verlust des dritten und vierten Satzes. Wie im Einzel zuvor, sollte auch diesmal der fünfte Satz die Entscheidung bringen. Für unser Doppel ging es nochmal darum, den starken Abel aus dem Spiel zu nehmen und gleichzeitig die entscheidenden Punkte zu machen. Nicht wirklich einfach bei dem Spielverlauf, aber wir haben es gut gemacht und konnten bis zum Seitenwechsel mit 5:1 in Führung gehen. Die zweite Satzhälfte war ausgeglichener und die Punkte wurden regelmäßig geteilt. Nach Verwandlung des Matchballs hieß es 11:6 für das neuformierte Doppel der Pokalmaschinen und die Führung konnte auf 3:1 ausgebaut werden. Es fehlte nur noch ein Einzel zum Bezirkspokalfinale!

Fast ohne Pause durfte Randy sein drittes Spiel zählen und Seb sein drittes Spiel spielen. Gegen Coumans half die Drehtaktik leider nicht, vielleicht fehlte auch die Puste, jedenfalls gingen die drei Sätze ziemlich schnell an den Gegner. Im parallelen Spiel durfte Sascha gegen den Hochneukirchener Spitzenspieler zeigen, wie man in Essen zweite Kreisklasse spielt und konnte den ersten Satz überraschend nach Hause holen. War das der mögliche Punktgewinn zum Sieg? Leider nein, während Sascha immer weiter abbaute konnte Abel immer noch eine Schüppe mehr drauflegen. Es gab noch einige spannende Ballwechsel, aber die 1:3 Niederlage konnte nicht verhindert werden.

So wurde aus der 3:1 Führung der 3:3 Ausgleich und Randy musste noch mal zeigen, das er nicht umsonst die Pokalmaschine mit den meisten TTR-Punkten ist.

Nach einigem hin und her und wenig Gelegenheit zu glänzen, ging der erste Satz mit 5:11 an den Gegner. Das konnte Randy nicht auf sich sitzen lassen und holte sich den zweiten Satz mit 11:7 – im dritten Satz konnte Randy sein Spiel aus dem zweiten Satz fortsetzen, musste beim Stand von 6:4 allerdings mit seinem Gleichgewicht kämpfen und stürzte zu Boden. Körperlich nicht beeinträchtigt, aber bei den Ballwechseln immer noch den Sturz im Kopf, gelang es Randy nicht, sein souveränes Spiel durchzusetzen und Klöckner konnte nach leichten Fehlern die Führung übernehmen und den Satz mit 9:11 holen. Jetzt standen alle Pokalmaschinen mit dem Rücken zur Wand, noch ein Satzverlust hätte das Pokal-Aus zur Folge gehabt. Mit dem Gedanken im Kopf spielst Du nicht mehr so locker auf, es wurde zu einer richtigen Zitterpartie, vor allem für die Zuschauer auf den Bänken.

Etwas anders als beim Spiel gegen Seb versuchte der Gegner nicht mehr, den Ball irgendwie im Spiel zu halten, sondern taktierte mit seiner überrissenen Rückhand. Ließ sich Randy in den vergangenen Sätzen hin und wieder darauf ein, gegen die teils recht hohen Bälle in den Angriff zu gehen, so bewahrte er im vierten Satz die absolute Ruhe und hielt den Schläger nur noch zum Abtropfen hin. Diese Bälle waren schon von außerhalb ziemlich eklig anzuschauen und führten häufig zu einem einfachen Schupffehler des Gegners. Mit dem Rücken an der Wand holte Randy den vierten Satz mit 11:9 – zu diesem Zeitpunkt war alles möglich. Randy kam gut in den Satz und ging auch in Führung, machte dann aber zwischendurch einfache Fehler, die Seb schon zu Überlegungen führten eine Auszeit für Randy zu nehmen. Sascha, der Randy schon sehr viele Jahre kennt, wusste allerdings, das eine Auszeit nicht unbedingt für Entspannung bei Randy sorgen muss. Somit zitterten die restlichen Pokalmaschinen mit teilweise zugekniffenen Augen auf der Bank und mussten den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 8:8 verkraften. Dann wurde es kurios, Klöckner, der das ganze Spiel fast ausschließlich Rückhand gespielt hat, umläuft diese und zieht Randy eine völlig unerwartete Linkshändervorhand auf den Tisch und übernimmt das erste Mal mit 8:9 die Führung im fünften Satz. Verdattert, aber nicht verknittert, tut Randy es ihm in den nächsten Ballwechseln gleich und haut ihm zwei gewaltige Vorhandpeitschen rein und sichert sich mit 10:9 den ersten Matchball. Dann geht der Ball ein paar Mal hin und her und liegt genau, wie bei den beiden vorangegangenen Punkten auf dem Tisch, allerdings scheint Randy nicht 100%ig getroffen zu haben und macht den Fehler - 10:10 im alles entscheidenden Satz.  

Spätestens jetzt konnte man das Wummern der Zuschauerherzen in der ganzen Halle hören. Der einzige, der keine Nerven gezeigt hat, war Randy, wie beim Ausgleich zum 10:10 setzt er an, trifft diesmal besser und holt den zweiten Matchball. Und dass die letzten drei erfolgreichen Punkte keine Zufallsprodukte waren bewies Randy mit der vierten erfolgreichen Vorhandpeitsche der letzten fünf gespielten Punkte.

Mit 12:10 im fünften Satz macht Randy den Sieg und somit den Einzug ins Bezirkspokalfinale perfekt!

Das, ein solcher Sieg nicht spurlos an der internationalen Presse vorbei passiert, konnte man in der Dienstagsausgabe der WAZ nachlesen. (Ausschnitt anbei)

Gegen den haushochfavorisierten Gegner aus Hochneukirch konnte Dank einer starken Mannschaftsleistung, ein glücklicher, aber auch verdienter Sieg gefeiert werden.

Ist man am Ende der glückliche oder der effiziente Sieger, wenn man über 20 Ballwechsel weniger gewinnt und 3 Sätze weniger holt und alle Fünfsatz-Matches für sich entscheidet, sollen andere beurteilen.

Die Pokalmaschinen freuen sich jedenfalls riesig über diesen Erfolg und noch mehr, wenn am 03.04.2022 (14.00 Uhr) gegen den ASV Tönisheide in „unserer anderen Halle“ wieder zahlreiche Zuschauer zum Zittern vorbeischauen.  

 

pokalmaschinen waz

Bezirkspokalsieger DSJ

Freitag, 1.03.2019, TH Hövelschule, 19:30 Uhr, die Halle ist voll. Alles angerichtet für ein großartiges Bezirkspokalfinale zwischen TTV DSJ Stoppenberg und DJK Adler Union Frintrop. Unsere Gäste traten an mit Rische, Zazula und Löbbert, wir in unserer Stammbesetzung Daniel Koch, Oliver Christeleit und Daniel "Betty" Reinke. Begleitet wurden beide Teams von immer fairen und lautstarken Fans, danke an beide Seiten für die tolle Unterstützung. Ausgangslage eigentlich wie fast immer im Pokal, wir waren gegen die klassenhöheren Gäste leichter Außenseiter, den wir aber erneut ignorieren wollten und dafür den Heimvorteil in die Waagschale werfen konnten. Und so kam es dann am Ende auch, nach tollen Spielen, einem fast schon sicher geglaubten Durchmarsch, konnten wir am Ende einen denkbar knappen 4:3 Erfolg einbuchen und den Bezirkspokal nach 3 Jahren wieder zu uns holen. Und versprochen: Wir treten auf Verbandsebene garantiert an!

Zum Spielgeschehen: Zuerst musste Daniel Kock gegen Zazula an die Platte, es entwickelte sich ein toller Schlagabtausch zwischen den beiden, es ging ständig hin und her. Daniel konnte den ersten Satz noch recht deutlich mit 11:6 für sich gewinnen, danach entschieden aber nur noch Nuancen über den Satzgewinn. Zweiter Satz mit 12:14 nach Frintrop, was Daniel im 3ten Satz drehen konnte und wieder führte. 4ter Satz dann 8:11, Entscheidungssatz, es sollte nicht der letzte heute Abend bleiben. Diesen konnte Daniel mit 11:9 gewinnen, sehr gut, direkt mit 1:0 in Führung gegangen, fehlen noch 3 Siege.

Im zweiten Spiel spielte Oliver zeitgleich gegen Rische. Auch hier war es harter Kampf mit knappen Satzausgängen. Nach Rückstand im ersten Satz kämpfte Oliver sich wieder ran und konnte den Satz mit 13:11 für sich entscheiden. Nach einem Time Out im 2ten Satz war der Kampfgeist des Kontrahenten geweckt, 9:11 für Frintrop. Aber Oliver war heute die Ruhe selbst, und brachte unserem Team mit 11:9 und 11:8 den nächsten Sieg. 2:0 Führung, noch 2 Siege.

Die nächste Paarung lautete Daniel Reinke gegen den Noppenspieler Löbbert. Ach wie gut, dass es bei uns im Verein so viele Noppenspieler gibt, mit der Erfahrung hatte Daniel nur selten Probleme mit dem Spiel seines Gegners und ging mit 11:8 und 11:7 mit 2:0 in Führung. So leicht wollte sein Gegenüber es ihm aber nicht machen und kämpfte sich 11:6 wieder heran. Im 4ten Satz ließ Daniel dann aber nichts mehr anbrennen und konnte mit 11:6 den nächsten Sieg einfahren. 3:0, nur noch ein Sieg zum Triumph. Was war denn biite hier los. Und nun sollte auch noch das Doppel kommen, dem wir nach zuletzt sehr überzeugenden Leistungen vor dem Spiel die größten Siegchancen eingeräumt hatten.

Daniel Koch / Oliver Christeleit gegen Rische / Löbbert. Wie immer heute war nahezu jeder Satz knapp und hart umkämpft. Nach verlorenem erstem Satz (8:11) erkämpften Daniel und Oliver sich die Führung (11:9 und 11:9). Die Überraschung war zum Greifen nahe. Doch so wollte sich Frintrop nicht verabschieden und Rische / Löbbert spielten immer besser auf. Satz 4 ging mit 7:11 verloren und auch Satz 5 ging mit 8:11 nach Frintrop. 3:1, es fehlte nach wie vor 1 Sieg.

Daniel Koch musste nun gegen Rische an die Platte. Relativ schnell, also zumindest für dieses Spiel, konnte Daniel mit 2:0 in Führung gehen (11:6, 11:6). Doch Rische kämpfte sich stark zurück und konnte den Spieß umdrehen (7:11, 7:11), Satzausgleich und erneut musste der 5te Satz die Entscheidung bringen. Hier konnte Daniel leider nicht mehr viel entgegensetzen, 3:11 und damit der 3:2 Anschluss für Frintrop.

Nebenan lieferte sich auch Daniel Reinke ein großartiges Spiel gegen Zazula. Anderer Verlauf, Daniel konnte die Sätze 1 und 4 für sich entscheiden (11:9, 11:7), während Zazula die Sätze 2 und 3 für sich entscheiden konnte (7:11, 7:11). Nächster Entscheidungssatz, eigentlich waren wir jetzt mal wieder dran, aber leider nur eigentlich, mit 8:11 gelang Frintrop tatsächlich der 3:3 Ausgleich. Gut, vor dem Spiel hätten wir diesen Zwischenstand blind unterschrieben, aber bei dem Spielverlauf war das schon ein wenig ärgerlich.

Letztes Spiel, Oliver Christeleit gegen Löbbert und ein wenig zuviel "Das Spiel liegt dir", "Das kannst du gar nicht verlieren" usw... Entscheidend ist an der Platte, so oder so ähnlich entnommenes Zitat von dieser komischen Randsportart mit den 2 Toren, einem Ball und 11 Spielern auf beiden Seiten. Nervös war Oliver dann doch vor dem Spiel, aber auch sehr fokussiert auf das Ziel möglichst vor dem 5ten Satz das Spiel zu gewinnen. Und es kam tatsächlich so wie erhofft, Löbbert kam nie mit dem druckvollen und schnellen Spiel von Oliver klar, dieser ging oft hohes Risiko und wurde dafür mit dem einzigen 3:0 Erfolg des Abends belohnt (11:4, 11:8 und 11:6).

Der Pokal ist unser, nachdem Spiel wurde dann noch untereinander und mit den zahlreichen Frintropern gemütlich gefachsimpelt.An dieser Stelle nochmal einem riesigen Danke an ALLE Beteiligten für diesen Abend, so macht Tischtennis richtig Spaß.

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    Udo Große-Middeldorfverfasst vor 1947 Tagen

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    Liebe Sportfreunde,am Mittwoch, den 14. Juni 2017 wollen wir die Mannschaftsaufstellung für die Hinrunde 2017/2018 besprechen! Beginn ist um 19:30 in der Turnhalle Hövelschule. Wer nicht da ist bzw. sich vorher geäußert hat, kann nachher nicht über seine Spielposition meckern. Also bitten wir um rege Beteiligung!

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