2. Herren verliert das Rückspiel in Kupferdreh

h2Am heutigen Mittwochabend hatte die zweite Herren-Mannschaft die letzte Chance, doch noch die Möglichkeiten eines Kreisliga-Verbleibes aufrecht zu erhalten. Hierfür musste ein Sieg gegen die dritte Mannschaft des TV Kupferdreh her. Das Hinspiel sollte der einzige Sieg in der Hinrunde der zweiten Mannschaft gewesen sein und so konnte man zumindest von einer reellen Chance auf den Sieg ausgehen.

Dieses Unternehmen wurde wieder mit einem Mix aus zweiter und dritter Mannschaft angegangen, denn es spielten Peter, Mark, Sascha, Andre W., Christian Scheuer und Dennis im Einzel, sowie die Doppel Peter/Mark, Sascha/Matthias und Christian/Dennis.

Kuperdreh trat bis auf die etatmäßige Nummer 4 in Bestbesetzung an.

Los gings mit den Doppeln Peter/Mark gegen Rattay/Sonnenschein und Sascha/Matthias gegen Heiderzada/Rüger. Auch wenn Peter und Mark sich durchaus Mühe gaben, so stand am Ende ein klarer 3:0-Erfolg (-5,-6,-8) für das Heim-Doppel auf dem Plan. Sascha und Matthias hielten ebenfalls nahezu die ganze Spielzeit gut mit mit dem Spitzendoppel aus Kupferdreh, gewannen aber leider nur den dritten Satz. Da setzte sich das konstantere Spiel am Ende durch. (-8,-7+9,-5 alles aus Stoppenberger Sicht). Nun lag es an unseren Ersatzleuten, wenigstens einen Doppelpunkt zu ergattern. Gegen Kästner/Weimann sah es auch optisch zumeist so aus, als wäre unser 3er-Doppel im Vorteil, nur schlichen sich immer wieder zahlreiche Fehler ein, was dann trotzdem eine 3:0-Niederlage zu Folge hatte (-8,-11,-11). Schade, da war auf jeden Fall mehr drin gewesen.

Nach diesem denkbar ungünstigen 0:3-Start aus Stoppenberger Sicht ging es dann in die erste Einzelrunde. Mark sah sich mit Rattay konfrontiert und Peter mit Heiderzada. Mark erwischte einen guten Beginn und gewann den ersten Satz knapp zu 9. Leider hatte sich sein Gegner da schon gut auf sein Spiel einstellen können und gewann danach die Sätze zwei bis vier (-7,-6,-5), obwohl Mark zu jeder Zeit gut dagegen hielt. Bei Peter schien das Spiel einen ähnlichen Verlauf zu nehmen: Nach gewonnenem ertsen Satz (+8), verlor er den zweiten dann zu 7. Aber nicht zuletzt dank der hilfreifchen Hinweise unseres Jugendwartes konnte Peter das Spiel noch einmal rumdrehen und somit für sich entscheiden. Sollte Satz 4 noch knapp zu 9 gewonnen werden, so wurde trotz gegnerischem Time-Out und zwischenzeitkicher Drangphase des Gegners der vierte Satz zu 6 gewonnen. Das war unser erste Punkt zum zwischenzeitlichen 1:4. Aber unsere starken Ersatzleute sollten ja noch kommen...

In der Mitte sollten nun Andre gegen Rüger und Sascha gegen Kästner ran. Andre erwischte einen guten Start und lag schnell mit einigen Punkten vorne. Dieser Vorsprung schmolz jedoch, trotz der arktischen Außentemperaturen, immer weiter, je näher es Richtung Satzende ging. Am Ende gewann sein Kontrahent Rüger den Satz zu 10 und Andre konnte sich davon nicht mehr erholen und verlor auch die beiden folgenden Sätze (-2,-5).

Bei Sascha entwickelte sich derweil ein richtiger Krimi: Nach gewonnenem ersten Satz (+6), verlor er den zweiten Satz zu 10 und den dritten Satz zu 13. Trotz mehrerer Matchbälle gegen sich, konnte der vierte Satz dann noch einmal rumgedreht werden und zu 12 gewonnen werden. Im fünften Satz konnte das Momentum herüber gerettet werden und dieser zu 5 gewonnen werden. Somit stand unser zweiter Punkt am heutigen Abend fest und es sollte noch unser starkes unteres Paarkreuz folgen.

Dennis durfte nun gegen Sonnenschein sein Glück versuchen und Scheuer durfte sich mit Weimann messen. Trotz zwischenzeitlicher Führung, konnte Dennis den ersten Satz leider nicht nach Hause bringen und verlor mit 10:12. Aber er konnte sich wieder zurückkämpfen und gewann die Sätze 2 und 3 (+8,+11). Nun hieß es, den Sack zuzumachen. Doch trotz mehrmaliger Aufholjagden in den Sätzen vier (-8) und fünf (-7), konnte Dennis nicht mehr den Rhythmus seines Gegners durchbrechen und so strahlte am Ende trotz winterlicher Temperaturen nur noch der Sonnenschein (versprochen, das bleibt der einzige Spruch über Namen von Beteiligten, im Ernst!).

Christian Scheuer legte hingegen los wie die Feuerwehr: Nach gefühlten anderthalb Minuten war der erste Satz zu 5 gewonnen. Das schien ihn leider dazu zu veranlsassen, das Spiel etwas auf die leichte Schulter zu nehmen. Die Folge waren zwei unnötige Satzverluste (-9,-9). Zum Glück schaffte er es trotzdem wieder, sich so halbwegs reinzuwurschteln, auch wenn er das Niveau des ersten Satzes nicht mehr erreichen konnte. Dennoch wurden die Sätze 4 (+6) und 5 (+7) gewonnen.

Somit war nach der ersten Einzelrunde der Gastgeber aus Kupferdreh mit 6:3 in Front. Betrachtet man die Einzel seperat, sähe es 3:3 aus, so war durchaus noch ein Fünkchen Hoffnung da.

Peter musste nun gegen Rattay ran und verlor leider alle drei Sätze knapp (-9,-9,-7). Mark machte seine Sache exzellent gegen Heiderzada und hatte nach gewonnenem ersten Satz (+9) beim Stand von 10:6 vier Chancen, eine 2:0-Führung herauszuspielen. Leider (aus unserer Sicht) konnte er keine der Chancen nutzen und verlor noch mit 10:12. Im dritten Satz merkte man Mark an, dass er daran ganz schön zu knabbern hatte und Heiderzada erlaubte ihm lediglich zwei Punkte. Allerdings konnte Mark im vierten Satz noch einmal zurückbeißen, was wohl auch von seinem Gegner nicht so ganz erwartet wurde. Im vierten Satz konnte er dadurch noch einmal die Entscheidung vertagen, indem er ihn zu 9 gewann. Satz 5 ging dann nach einem harten Kampf und ziemlich ausgegelichenem Spiel an die Gastgeber aus Kupferdreh (-9)

Dadurch war ein Sieg für uns nicht mehr möglich und es ging lediglich darum, die Entscheidung hinauszuzögern. Leider konnte auch Sascha nach eng verlorenem ersten Satz (-10) gegen Rüger nichts mehr entgegen halten und gab auch die Sätze 2 (-8) und 3 (-3) ab.

Am Ende gewannen die Sportkameraden aus Kuperdreh verdient mit 9:3 Punkten und 32:15 Sätzen.Der Knackpunkt war es, direkt mit 0:3 Doppeln zu starten, aber auch sonst wäre wohl nur an einem sehr guten Tag (wie im Hinspiel) etwas dringewesen. Nun geht es nur noch darum, die Saison anständig zu Ende zu spielen und eventuell die Großen (nein, nicht die erste Mannschaft)  nochmal etwas zu ärgern :-)

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